FRANZ LISZT mit Pianist Corbin Beisner

FRANZ LISZT mit Pianist Corbin Beisner

Corbin Beisner widmet sein Debütalbum dem Komponisten Franz Liszt. Die komplexe, ja gegensätzliche Persönlichkeit des Komponisten präsentiert der Konzertpianist mit US-amerikanischen Wurzeln (geboren 1988) in einem facettenreichen Programm. Dem nachdenklich wirkenden Petrarca-Sonett steht die virtuos glitzernde Wasser-Spielerei „Jeux d’eaux à la Villa d’Este“ gegenüber – ein Werk zwischen Liszts atemberaubender Virtuosität seiner jungen Jahre und der Spiritualität seines Spätwerks, das in den Noten u. a. Verweise auf das Johannes-Evangelium enthält. Die darstellerische Kraft Liszts entfaltet sich in Dantes Sonate mit ihrem infernalischen Schlussakkord. Höchste Dramatik!
 
Es ist nicht verwunderlich, dass der junge Pianist für sein erstes Album Werke von Franz Liszt gewählt hat. Corbin Beisner gilt als ausgewiesener Kenner seines Oeuvres und ist Mitbegründer der Schweizerischen Franz-Liszt-Gesellschaft. Er gewann bereits etliche Wettbewerbe, unter anderem den Chopin-International-Piano-Wettbewerb in Hartford und 2018 den Internationalen Piano-Wettbewerb der Franz-Liszt-Society in London.
Corbin Beisner wuchs inmitten von Musik auf, das Klavierspiel wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. Bereits im frühen Alter von zwei Jahren fing er an Klavier zu spielen. Von seinem ersten Mentor, dem Brasilianer Luiz de Moura Castro an der Hartford University in Connecticut, lernte er viel über Musikästhetik. Sein Studium vollendete er unter anderem an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest.
     


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