Philippe Grisvard
G. F. Händel: Werke für Cembalo

Philippe Grisvard
G. F. Händel: Werke für Cembalo

Georg Friedrich Händel:
Werke für Cembalo

Philippe Grisvard, Cembalo

Audax Records / ADX 13709

Solowerke für Tasteninstrumente erstrecken sich im Œuvre Georg Friedrich Händels bekanntlich etwas disparater und weniger weitläufig als bei Bach oder Domenico Scarlatti, sind deshalb jedoch keineswegs weniger faszinierend und verblüffend. Philippe Grisvard hat für sein erstes Soloalbum das Feld außerhalb der beiden von John Walsh 1720 und 1733 publizierten Suitensammlungen neu erkundet und entdeckt Händels viele verschiedene Gesichter: Suite, Sonate, Capriccio, Fuge, Chaconne ... Grisvard komplettiert sein Programm mit Werken von Persönlichkeiten, die zu Händels Kompositionsstil und Entwicklung maßgeblich beigetragen haben: Zachow, Krieger, Mattheson und Babell und lässt ein äußerst lebendiges und farbenfrohes Bild von Händels Leben entstehen.

Philippe Grisvard wurde in Nancy geboren, studierte dort Cembalo bei Anne-Catherine Bücher und dann an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jesper Christensen Edoardo Torbianelli. Heute lebt Philippe in Paris und spielt mit Le Poème Harmonique, Chamber Orchestra of Europe, La Fenice, La Chapelle Rhénane, Le Cercle de L’Harmonie, Les Nouveaux Caractères, Opéra Fuoco und Le Concert d'Astrée unter Emmanuelle Haïm. Philippe ist Kernmitglied des Ensemble Diderot und ein gefragter Basso-continuo-Experte, der mit vielen der führenden Barockmusiker auftritt. Diese Aufnahme stellt sein Solodebüt dar.

Nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik!

Brillantes Spiel ... (Fono Forum)

Sein frisches, schwungvolles, munter zupackendes Spiel wird sowohl den kontrapunktreichen, virtuos verzierten barocken Formen wie auch den gefühlvollen Adagio-Sätzen gleichermaßen gerecht. (Merker Online)

Hörprobe: G. F. Händel - Lascia ch'io pianga (arr. W. Babell)


Presseresonanz (Auswahl)