G.A.Ristori: Cantatas for Soprano
María Savastano

G.A.Ristori: Cantatas for Soprano
María Savastano

Johannes Pramsohler und sein Ensemble Diderot entdecken wieder einen unbekannten Komponisten: Giovanni Alberto Ristori, Vizekapellmeister unter Johann Adolf Hasse am Dresdner Hof. Prinzessin Maria Antonia Walpurgis verfasste unter dem arkadischen Pseudonym „Ermelinda Talea“ die Libretti der drei Kantaten, drei Monologe, drei Frauenschicksale von Ristori meisterhaft in Musik gesetzt: Dido, verzweifelt, dass sie ihr Geliebter verlässt, stürzt sich in die Flammen; Lavinia, die gezwungen ist, ihren Verlobten zu verlassen, um einen anderen zu heiraten, versucht händeringend sich zu erklären; Nice halluziniert und beschuldigt Amor, ihr Leben ruiniert zu haben. Diese drei Heldinnen sind in der vorliegenden Aufnahme der atemberaubenden Technik einer jungen, preisgekrönten Sopranistin und einem hochvirtuosen Barockensemble anvertraut. Das brillante Oboenkonzert wird mit Sicherheit überall Einzug in das Repertoire der Oboisten finden.

María Savastano wurde in Buenos Aires geboren und von der argentinischen La Nación als „die neue argentinische Gesangshoffnung“ bezeichnet. Die stilistisch vielseitige und ausdrucksstarke Sängerin war Ensemblemitglied des dortigen Teatro Colón und des Atelier lyrique de l’Opéra national de Paris, wo sie in vielen Opern und Konzerten mit Repertoire von Monteverdi bis zum zeitgenössischen schweizer Komponisten Xavier Dayer auftrat. Mit einer bravourösen Darbietung der Arien Quel guardo il cavaliere aus Don Pasquale und Quando mén vo aus La bohéme gewann die damals 22-jährige den 1. Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ 2005 in Gütersloh. Ihr Debüt auf der großen Bühne der Bastille-Oper gab sie als Papagena unter der Leitung von Thomas Hengelbrock und hat seither als Mozart- und Donizetti-Interpretin auf sich aufmerksam gemacht. Heute international gefragt, arbeitet sie mit Dirigenten wie Philippe Jordan, Emmanuelle Haim, Paavo Järvi, Tomás Netopil, Jérémie Rhorer und Andreas Spering zusammen und feiert Erfolge an den Opernhäusern von Paris, Madrid, Buenos Aires, Lille, Dijon, Nancy, Saint-Étienne und Rennes.

Sensationell! (Der neue Merker)

Wunderbare Musik, hervorragende Interpreten, und dann diese fantastische Sopranstimme …
Diese Kantaten können mit jenen berühmterer Zeitgenossen locker mithalten. Eine wunderbare Entdeckung, der hoffentlich noch viele weitere folgen werden!
(hr2 Kultur)

Gemeinsam mit dem Ensemble Diderot und Johannes Pramsohler macht sie (María Savastano) die Kantaten von Ristori zu einer echten Entdeckung. (NDR-Kultur)

Der exzellente Barockgeiger Johannes Pramsohler kommt aus Südtirol, ist aber auch in Mitteldeutschland kein Unbekannter. ... Die junge argentinische Sopranistin María Savastano singt sie mit  lyrischer Stimme... und auch der Baske Jon Olaberria macht eine hervorragende Figur in der Welt-Ersteinspielung von Ristoris Konzert für Oboe und Orchester!   (Claus Fischer, MDR-Kultur)

María Savastano findet für Verzweiflung ebenso aufregend intensive Schattierungen wie für bukolische Seligkeit, plastisch begleitet vom kleinen (Originalklang-)Ensemble Diderot. (Klaus Kalchschmidt, Applaus)

Empfohlen vom LITERATURSPIEGEL!


Presseresonanz (Auswahl)